Türen

Der Schallschutz bei Türen hat vor allem die Aufgabe, den Luftschall zu dämmen - und zwar den von beiden Seiten der Tür. Im Normalfall, wenn das Bauwerk richtig schalltechnisch konstruiert und ausgeführt wurde, muss eine Tür keinen Körperschall abhalten. Das Hauptelement einer Tür, das Türblatt, hat dabei das Meiste zu leisten.

Diese Türblätter werden je nach Anforderungen an den Schallschutz ein- oder zweischalig ausgeführt. Einschalige Türblätter sollten eine möglichst große Masse haben, jedoch nicht schwerer als 60 kg/m2 sein. Diese Blattkonstruktionen sind einheitlich aufgebaut mit Füllungen aus Span-, Sperrholz- oder Hartfaserplatten.

Es sind auch Füllungen mit Beteiligung von Sand möglich. Das vergrößert die Masse der Tür. Bei Verwendung von Span- oder Hartfaserplatten sollten diese geleimt oder genagelt sein. Zweischalige Türblätter sind, konstruktionsbedingt, dicker als einschalige. Sie werden bei höheren Ansprüchen an die Schalldämmung benötigt.

Zarge und Falz beim Schallschutz

Für die Wirkung des Schallschutzes einer Tür ist nicht das Material der Zarge entscheidend, sondern, wie die Übergänge Zarge/Tür und Zarge/Wand ausgeführt sind. Hier werden einerseits profilierte Moosgummibänder verwendet.

Andererseits werden Stahlzargen zum Mauerwerk hin von drei Seiten hintergossen. In den heute üblichen Leichtbauwänden hingegen soll die Zarge fugenlos hinterstopft sein. Bei Holzzargen muss zwischen Futterbrett und Mauer eine vollständige Hinterfüllung ausgeführt werden, wobei nur an einigen Stellen voll geschäumt werden darf.

Die restlichen Hohlräume sind mit Mineralwolle auszustopfen. Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang die schalltechnische Abdichtung der Tür zum Boden. Schallschutz bei Türen ist oftmals eine Aufgabe für den Fachmann, lediglich die Schließgeräusche lassen sich durch Dichtungen minimieren.






 
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