Fenster

Der Schallschutz durch die Fenster gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seien es der Straßenlärm, Verkehrslärm oder die Flugzeuge, alle belasten auf Dauer unsere Ohren. Und andauernder Lärm, auch unterschwellig und somit nicht wahrgenommen, belastet nachweislich die Gesundheit – ja es entsteht eine regelrechte Volkskrankheit.

Immer häufiger werden deshalb als passive Schallschutzmaßnahme Isolierfenster eingebaut. Deren primäre Aufgabe ist es, den Innenraumschall soweit zu dämpfen, dass sich Personen in den Räumen hinter dem Fenster nicht gestört fühlen. Hier kommt es also nicht auf definierte Messwerte, sondern auf das subjektive Empfinden der Bewohner an.

Dennoch gibt es selbstverständlich für jeden Wohnraum genormte maximale Schallpegel, die durch den Einbau von Schallschutzfenstern erreicht werden müssen. Wie sollte man sonst bauen? Die Schallschutzfenster werden in Schallschutzklassen eingeteilt, sodass eine einfache Zuordnung möglich ist, welche Fensterkonstruktion zu welchem Wohnraum passt.

Das Fenster allein macht es nicht

Natürlich hilft die richtige Auswahl eines schallmindernden Fensters nicht allein, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Fenster können ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn alle weiteren Komponenten richtig berechnet und verarbeitet wurden.

Das Glas und, bei Fenstern mit mehreren Glasscheiben, auch deren Füllung, die Abdichtung zwischen Blendrahmen und Flügel sowie die Dichtung zum Mauerwerk müssen fachgerecht ausgeführt sein. Ansonsten verpufft der Effekt für den Schallschutz im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft.

Für die Abdichtung von Rahmen und Mauerwerk gilt Ähnliches, wie es bei Türzargen notwendig ist, fachgerechten Einbau vorausgesetzt. Für den Heimwerker ist der Einbau von speziellen Fenster nicht direkt zu empfehlen, da es hier auf das eine oder andere ankommt, was im Normalfall nur ein Fachmann realisieren kann.






 
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