Sanierung Lichtschacht

Wenn ein Keller gebaut wird, werden Lichtschächte um die Fenster gebaut. Da diese meist aus Beton sind, sehen sie nicht besonders schön aus. Beim Einbau werden oftmals nur die Mindestanforderungen an Wärmedämmung, Entwässerung und Witterungsschutz eingehalten.

Im Idealfall ist vor der Anbringung des Lichtschachts das Fenster schon eingebaut und schließt mit der Feuchtigkeitsabdichtung ab. Das Gleiche gilt für die Wärmedämmung. Sie sollte das Kellerfenster umschließen.

Vor der Montage des Lichtschachts sollte die Fassade aufgebracht werden, damit der Lichtschacht bündig mit der Wand abschließen kann. Falls eine Montage vorher erfolgt, ist die Anbringung der Fassade bedeutend aufwendiger.

In Lichtschächten kann sich bei starken Regenfällen das Wasser sammeln. Es sollte darauf geachtet werden, das Regenwasser ablaufen kann und es ist zu bedenken, das die Kellerfenster nicht dicht sind. Beim Volllaufen des Lichtschachts kann das Wasser in den Keller eindringen und die Wände durchfeuchten.

Vorteile von Abläufen im Lichtschacht

Große Wassermengen suchen sich einen Weg, der für den Hausbesitzer unangenehme Folgen haben kann. Wasser, was sich in Lichtschächten sammelt, kann ungehindert ins Haus und Mauerwerk eindringen und Schäden verursachen.

Abflüsse in den Lichtschächten verhindern, dass sich das Wasser staut. Ein kleiner Sickerschacht hilft bei der Entwässerung. Das abfließende Wasser wird in die Drainage des Hauses geleitet und kann von dort aus im Erdreich versickern. Wichtig ist aber, dass der Sickerschacht immer frei bleibt.

Schnell können sich dort kleine Äste, Blätter und Sand ablagern. Aber auch Mäuse und Kröten können sich dort einnisten. Um das Verstopfen des Sickerschachts zu vermeiden, kann dort zusätzlich ein feines Gitter angebracht werden und erleichtert die Reinigung des Lichtschachts.





 
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