Rissverpressung

Die Ursache von Rissen im Mauerwerk und in Böden hängen in der Regel von dem jeweiligen Baustoff ab, aber auch durch äußere Einflüsse. Risse im Mauerwerk bilden sich häufig, wenn sich die Fundamente des Gebäudes mit den Jahren setzen. Im Beton entstehen so Risse, weil das Material regelrecht schwindet.

Aber auch gegeneinander arbeitende Belastungen und Materialspannung können dazu führen, dass Risse entstehen. Betonböden und Wände können direkt nach der Erstellung, wenn der Beton bindet, schwinden, sodass sie reißen.

Um eine erfolgreiche Rissverpressung durchführen zu können, muss als erstes die Ursache für die Risse herausgefunden werden. Denn nur in Verbindung mit der Ursache kann eine optimale und sinnige Lösung zur Sanierung gefunden werden. Damit eine dauerhafte Rissverpressung gewährleistet wird, werden die Risse mit Polyurethanharz verpresst.

Welche Risse müssen unbedingt verpresst werden?

Risse im Beton sollten auf jeden Fall behoben werden. Schwierig gestaltet sich die Behebung von Rissen in tragenden Betonteilen. Diese entstehen durch physikalische Kräfte wie Druck, Luft und Lasten. Dazu müssen sie zuerst neutralisiert werden, damit die Rissverpressung erfolgreich durchgeführt werden kann. Dabei werden Betonteile, die unter Spannung stehen gelöst werden und mit Epoxidharz wieder neu befestigt.

Risse in Hauswänden und an Schachstellen wie Fensterstürzen entstehen durch Erschütterungen und Setzungen des Gebäudes. Um eine Rissverpressung vornehmen zu können, werden die Risse geklammert, mit Vernadelungen verstärkt und mit Mörtel geschlossen.

Risse in Wänden müssen darauf untersucht werden, ob sie bis in die Außenwand reichen. Wenn dies der Fall ist, muss sowohl von innen wie auch mithilfe der Rissverpressung der Riss geschlossen werden.






 
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