Passivhaus

Energieeinsparung ist eine mittlerweile allseits diskutierte Notwendigkeit. Die Verschwendung von Energie, als diese noch billig war, ist ein für alle Mal passé. Mittlerweile wissen alle Menschen, dass die Ressourcen der Erde an den derzeit genutzten Energiequellen endlich sind.

Dem muss sich auch der Bau von Wohnhäusern anpassen. Die Häuser, die jetzt gebaut werden, werden auch in den folgenden drei Generationen in Gebrauch sein. Das wird die Zeit, in der die Menschen um jedes bisschen Energie ringen müssen.

Komfortabel Energie nutzen

Das bestmögliche Wohnhaus für diese Zeit ist das Passivhaus. Im Idealfall kommt ein solches Passivhaus ohne zusätzliche Wärmeenergie aus. Als Passivhaus wird es bezeichnet, wenn es pro m² Wohnfläche maximal 15 kWh Energie im Jahr verbraucht. Das würde einem Äquivalent von etwa 1,5 l Öl pro m² im Jahr bedeuten.

Das Gute am Passivhaus ist jedoch, dass möglichst gar kein Öl zum Heizen verwendet werden muss. Die benötigten 15 kWh/m² werden allein durch Rückgewinnung von Wärme aus dem Inneren des Hauses erzeugt.

Beispielsweise wird die Raumluft durch spezielle Wärmetauscher geführt. Die verbrauchte Raumluft gibt in diesem Wärmetauscher die Wärme an die frische Luft ab. Die Raumluft wiederum wurde einerseits durch die im Haus wohnenden Menschen erwärmt, andererseits durch die Abluft der technischen Geräte.

Das kann der Kühlschrank, die Waschmaschine oder auch Trockener sein - selbstverständlich auch der Herd. Zu beachten ist beim Passivhaus allerdings, dass diese erforderlichen technischen Anlagen zusätzliche Investitionskosten erfordern und auch Strom verbrauchen.

Dennoch wird sich die besondere technische Bauweise in einigen Jahren amortisieren, auch wenn z.B. Strompreise steigen. Es bleibt bei einer einseitigen Steigerung – unabhängig vom Rohöl.






 
Bodenarten

Mauerarten

Checkliste Kernsanierung

Förderung bei Haussanierung

Titelbilder - Sanierung