PVC austauschen

In den unterschiedlichsten Farben und Designs ist PVC-Boden heute erhältlich. Man bekommt sie als Platten oder Meterware mit verschiedenen Abmessungen in der Breite. PVC ist von der Beschaffenheit dünner als Teppichboden. Daher sollte genau darauf geachtet werden, dass der Estrich keine Unebenheiten ausweist.

Diese wird man nach der Verlegung immer sehen. Der Boden ist vor der Verlegung gründlich von Staub und Schmutz zu befreien und die Unebenheiten mit Spachtelmasse aufzufüllen. Der PVC sollte immer ungefähr 10 Zentimeter größer gekauft werden, um ihn optimal zuschneiden und verlegen zu können.

Außerdem benötigt der neu gekaufte PVC eine gewisse Ruhezeit, um sich an die Umgebungstemperatur anzupassen und die entstandenen Knicke oder Wellen auszuliegen. Daher ist es ratsam den PVC-Boden im Zimmer ausgerollt, mindestens einen Tag, ruhen zu lassen.

Tipps zur Verlegung von PVC-Boden

Der PVC-Boden muss haftbündig mit dem Boden verklebt werden, nur so lässt sich Wellen etc. vermeiden. Vor dem Verkleben empfiehlt es sich, eventuelle Wellen glatt zu streichen.

Der überstehende PVC-Boden wird mit einem Teppichmesser zugeschnitten. Für Heizungsrohre werden Einschnitte, vor dem Verkleben in den PVC gemacht. Wenn im Raum zwei Bahnen gestoßen werden müssen, sollte auf eine gerade Stoßkante geachtet und das Muster angeglichen werden.

Um den Kleber auftragen zu können, schlägt man den PVC zurück und bringt den Kleber direkt auf den Estrich auf. Es ist darauf zu achten, dass der Kleber nicht zu dick aufgetragen wird. Nun kann der PVC auf das Klebebett aufgebracht werden.

Der letzte Schritt ist das gleichmäßige und blasenfreie Andrücken des neuen Belags. Dabei sollte immer von der Zimmermitte zu den Wänden hin gearbeitet werden.





 
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