Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus Als Niedrigenergiehaus wird bezeichnet, wenn in diesem Haus sehr wenig Energiebedarf für Heizwärme und die Versorgung mit Warmwasser aufgebracht werden muss. Einsparmöglichkeiten von bis zu 30 Prozent sind hier durchaus möglich.

Allerdings wird dies an sehr strenge Richtlinien gekoppelt in Bezug auf Verbrauch und den Bedarf an Energie. So ist beispielsweise vorgeschrieben, dass ein Niedrigenergiehaus nur maximal 70 kWh an Bedarf für Heizwärme benötigen darf.

Umgerechnet sind dies etwa sieben Liter Heizöl oder die selbe Menge an Kubikmetern für Erdgas. Diese Menge gilt pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche. Durch die besonderen Maßnahmen beim Bau oder der Sanierung sind diese Werte aber leicht zu erreichen.


Viele Vorteile bei Niedrigenergiehäusern

Die Baukosten oder die Sanierungskosten für ein Niedrigenergiehaus liegen zwar in der Regel um etwa fünf Prozent höher als bei herkömmlichen Bauten, doch diese Mehrkosten können durch das Einsparpotenzial an Energiekosten ganz schnell wieder eingespielt werden. Alle Bauteile bei Niedrigenergiehäusern sind identisch mit Bauteilen für normale Häuser und dadurch entstehen in diesem Bereich auch keine Mehraufwendungen.

Belohnt wird der Bauherr dafür mit einem Haus, das einen hervorragenden Wärmeschutz bietet, eine sehr hohe Luftdichtheit aufweist und eine perfekte Verglasung hat. Sehr von Vorteil ist bei einem Niedrigenergiehaus auch die Versorgung mit gesunder Luft durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Dies wirkt sich sowohl positiv auf die Gesundheit der Bewohner als auch auf die Gesundheit des Hauses und der Bausubstanz aus.

Gegenüber der herkömmlichen Bauweise sind bei Niedrigenergiehäusern aber einige Punkte und Vorgaben zu beachten. Die Ausrichtung der Räume sind an Vorgaben gebunden und Wohnräume sind in südlicher Richtung zu bauen. Küche, Bad und WC hingegen sollen nach Norden gebaut werden. Das Haus soll über große Fensterflächen verfügen, die ebenfalls nach Süden ausgerichtet sein müssen. Das Dach eines solchen Hauses muss hervorragend gedämmt sein und auch die Außendämmung muss eine Stärke zwischen 20 und 40 Zentimetern aufweisen.






 
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