Kriterien Dämmstoffe

In Deutschland werden pro Jahr ungefähr 33 Millionen Kubikmeter an Dämmstoffen verarbeitet. Doch bei der Wahl der Dämmstoffe sollte auch an die Umwelt gedacht werden. Auf dem heutigen Markt dominieren immer noch die Dämmstoffe aus Mineralwolle und geschäumten Kunststoffen.

Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, verzeichnen in den letzten Jahren eine einen stetigen Zuwachs bei der Nachfrage. Dazu zählen Hanf, Baumwolle, Schafwolle, Kork und Zellulose. Die Dämmstoffe lassen sich in unterschiedlichen Kriterien zusammenfassen und bewerten.

Die nachwachsenden Rohstoffe verbrauchen bedeutend weniger Energie als die industriell erzeugten Produkte. Den Mineralfaserprodukten haftet ein schlechtes Image an, da sie in der Vergangenheit Krebserkrankungen hervorgerufen haben.

Durch neue Technologien bei der Herstellung wurden die Produkte verbessert. Sie unterliegen, dem seit Kurzem existierende RAL Gütezeichen und werden ständig auf ihre Beschaffenheit überprüft. Wer alte Isolierungen aus Steinwolle entfernen möchte, sollte darauf achten, dass die Fasern nicht eingeatmet werden. Diese sind nur mit spezieller Schutzkleidung zu entfernen.

Reichhaltige Verwendungsmöglichkeiten der Dämmstoffe

Die Verwendungsmöglichkeit der Dämmstoffe ist weit gefächert, doch nicht jeder Dämmstoff kann überall zum Einsatz kommen. Die Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Produkten hergestellt werden, sind nicht in Bereichen einsetzbar, wo es um Brandschutz geht und erhöhte Feuchtigkeitsbelastung entsteht.

Mit den konventionellen Dämmmaterialen sieht es ähnlich aus. Um einen Keller zu dämmen, können keine Dämmmatten mit Mineralwolle eingebracht werden. Dafür benötigt man Dämmplatten aus wasserfestem Schaumglas.

Nicht nur nach den Wärmedämmeigenschaften, sondern auch nach dem Verhalten bei Brand und Feuchtigkeit wird der Dämmstoff in Kategorien unterteilt. Wenn ein Dämmstoff wenig Wärmeleitfähigkeit hat, bietet er ein hervorragendes Dämmvermögen.





 
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