Kachelofen

Alte Kachelöfen sind momentan wieder voll im Trend und geben dem Raum eine ganz besondere Art an Wärme. Die Wärme ist gesund, trocknet die Luft nicht aus und hält lange an. Meist werden die Kachelöfen mit Holz befeuert. Dieser Brennstoff ist preisgünstig und nur mit einem geringen Emissionsausstoß belastet.

Die Sanierung eines Kachelofens lässt meist recht einfach und ohne großen Aufwand bewerkstelligen. Wenn einige Fliesen defekt sind, können sie recht einfach ausgetauscht werden. Wenn sich Schäden an der Schamotte befinden, können diese auch recht einfach beseitigt werden.

Allerdings ist es notwendig alle zwei bis drei Jahre eine Fachfirma damit zu beauftragen, die Rauchabzüge, den Feuerungsraum und die Fugen zu überprüfen. Eine Reinigung der Rauchabzüge ist besonders wichtig, damit es nicht zu einem Kaminbrand kommt.

Dieser kann entstehen, wenn Ruß und Flugasche sich im Kamin festsetzen. Hier sollte auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden.

Wenn eine Grundsanierung nötig ist

Eine Grundsanierung ist weitaus aufwendiger, da ein Austausch der kompletten Heizeinsätze erfolgt. Dieser Austausch hat den Vorteil, dass der Holzverbrauch sinkt und umweltschonender geheizt werden kann. Der Kachelofen sollte alle 20 bis 25 Jahre komplett saniert werden.

Bei der Sanierung wird der Kachelofen teilweise abgetragen, die Schamotte und das Innenleben werden erneuert. Bei der Komplettsanierung wird auch großes Augenmerk auf den Brennraum und de Rauchabzüge gelegt. Eventuelle Beschädigungen werden durch auswechseln oder sanieren beseitigt.

Wenn alle anstehenden Arbeiten erledigt sind, wird der Kachelofen wieder aufgebaut, die Fugen verdichtet und die Türe ausgetauscht. Wenn der Kachelofen einer Komplettsanierung unterzogen wird, sollte dies selbstredend in den Sommermonaten geschehen.





 
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