Erdwärmekörbe

Erdwärmekollektor und Erdwärmesonde zum Betreiben einer Heizanlage benötigen Platz und nicht immer ist es deshalb möglich, auf diese Art die Räume zu beheizen. Wer dennoch nicht auf die kostengünstige und sehr umweltfreundliche Methode des Heizens mit Erdwärme verzichten möchte, für den gibt es noch eine weitere Alternative. Eine Möglichkeit die Wärme der Erde zu nutzen sind die sogenannten Erdwärmekörbe.

Was sind Erdwärmekörbe?

Erdwärmekörbe Erdwärmekörbe sind spiralförmig und werden im Boden eingegraben. In einer Tiefe von etwa zwei bis vier Metern werden die Körbe in die Erde eingelassen. Die notwendigen Löcher werden durch vertikale Bohrungen vorgenommen, es ist aber auch möglich, Gräben dafür auszuheben. In einem Abstand von circa vier Metern setzt man die Körbe nebeneinander in den Boden.

Je nach Größe des Haushaltes sind dementsprechend viele Körbe zu setzen. Um eine ausreichende Heizleistung für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche um die 120 Quadratmeter zu schaffen, werden etwa neun dieser Körbe benötigt. Als Faustregel gilt hierbei, dass mit einem Erdwärmekorb eine Leistung von einem KW erreicht werden kann.


Ideal sind die Erdwärmekörbe vor allem für kleinere Grundstücke, die nicht genügend Platz für die erforderliche Anzahl von Sonnenkollektoren haben. Vorteilhaft ist hier, dass rund 50 Prozent an Platz gespart werden kann, der Einbau schneller erfolgtund damit auch schon bei den Montagekosten gespart werden kann. Werden die Erdwärmekörbe im Garten eingesetzt, so kann sich anschließend die gesamte Fläche uneingeschränkt nutzen lassen.

Über den Erdwärmekörben können ganz normal Blumenbeete angelegt werden oder Gemüse gepflanzt werden. Ideal sind diese Erdwärmekörbe als Heizanlage bei den sogenannten Niedrigenergiehäusern, da diese von Haus aus einen sehr niedrigen Bedarf an Heizleistung haben.

Zur herkömmlichen Nutzung einer Erdwärmeheizung ist die Alternative mit den Erdwärmekörben sicherlich eine sehr interessante Variante und bringt dem Nutzer ausreichend Heizleistung zu niedrigen Kosten.






 
Bodenarten

Mauerarten

Checkliste Kernsanierung

Förderung bei Haussanierung

Titelbilder - Sanierung