Energiepass - Anleitung & Tipps

Energiepass

Die Grundsätze und gesetzlichen Grundlagen des Energieausweises oder - wie es früher hieß - des Energiepasses werden für Deutschland in der Energieeinsparverordnung geregelt.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH entwickelte für die gesamte Bundesrepublik Deutschland eine Bescheinigung, die probeweise unter der Bezeichnung „Energiepass für Wohngebäude“ an etwa 4000 Wohngebäuden bis zum Ende des Jahres 2004 getestet wurde. Durch die Energiesparverordnung von 2009 wird diese öffentlich-rechtliche Bescheinigung nunmehr Energieausweis genannt, sodass der Begriff Energiepass in die Bedeutungslosigkeit verfallen ist. Umgangssprachlich wird der Begriff jedoch noch verwandt.

Wer braucht wozu einen Energieausweis?

Jeder Eigentümer, der beabsichtigt seine Wohnimmobilie zu vermieten oder zu verkaufen, muss im Besitz des Energieausweises sein. Der Energieausweis, bestehend aus vier Seiten, bewertet die energetische Qualität der Gebäude. Die Pflicht zur Ausstellung eines solchen Energieausweises umfasst bereits bestehende Gebäude, da bei einem Neubau eine ähnliche Bescheinigung ohnehin ausgestellt wird. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen verbrauchsorientierten und bedarfsorientierten Energieausweisen.

Während der verbrauchsorientierte Energieausweis lediglich den tatsächlichen Energieverbrauch beurteilt und einfacher, billiger und schneller zu erstellen ist, sind die notwendigen Berechnungen für den bedarfsorientierten Energieausweis aufwendiger, was Letzteren auch teurer gestaltet. Der verbrauchsorientierte Energieausweis kann grundsätzlich erstellt werden, für Häuser mit über vier Wohneinheiten oder solche, bei denen der Bauantrag nach dem 31.10.1977 gestellt wurde oder auch für Häuser die durch Modernisierung die 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreichen.

Hintergründe für den Energieausweis

Die Notwendigkeit des Energieausweises basiert auf der Europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, welche die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, einen solchen Ausweis für Gebäude einzuführen. Damit soll Mietern und Käufern Einblick in den künftigen Verbrauch gegeben und etwaige Modernisierungsmaßnahmen bereits vorab kalkulierbar gemacht werden.






 
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