Einzelheizung

Mit Einzelheizung bezeichnet man die einfache Raumheizung und beheizt die direkte Umgebung. Zu den Einzelheizungen zählt der offene Kamin, der Kachelofen oder aber auch ein Heizlüfter und Elektrospeicherheizungen.

Speziell die mit Strom betriebenen Einzelheizungen verbrauchen allerdings sehr viel Energie, bringen aber bei der Erwärmung des Raums keine großen Nutzen, da sie nur im direkten Wirkungsbereich die Luft erwärmen – diese sollten nur im Notfall genutzt werden. Für eine dauernde Beheizung sind sie nicht geeignet.

Etwas anders sieht es bei den Kachelöfen aus, die auch zu der Kategorie der Einzelheizungen gehören. Wer einen offenen Kamin oder einen Kachelofen effizient und kostengünstig nutzen möchte, sollte darauf achten, mit welchen Brennstoffen der Ofen befeuert wird.

Geschlossene Öfen können sehr gut mit Pellets beheizt werden, diese haben eine hohe Brenndauer und geben sehr effektiv Hitze ab. Eine andere Möglichkeit sind Holzscheite. Ölöfen, aber auch Nachtspeicherheizungen in Wohnungen gehören ebenfalls zu der Kategorie Einzelheizung.

Effektivität von Einzelheizungen

Ein effektives Heizen mit Einzelheizungen ist nur dann möglich, wenn diese regelmäßig gewartet werden. Bei einem Kachelofen müssen nach ca. 20 Jahren die Schamottesteine ausgetauscht werden. Dafür wird der Kachelofen abgetragen, um an das Innenleben heranzukommen.

Im Zuge der Sanierung werden die Abzüge kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt. Ein Austausch der Türdichtung ist auch erforderlich.

Wer den Raum mit einem Heizlüfter oder einem Radiator beheizt, sollte darauf achten, dass der Stromverbrauch gering ist. Neuere Geräte verbrauchen deutlich weniger Energie als Altgeräte.

Alte Einzelheizungen verbrauchen oftmals sehr viel Energie. Das beste Beispiel sind die alten Nachtspeicherheizungen, die immer noch in manchen Wohnungen verwendet werden. Neuere Geräte sind bedeutend effizienter und sparsamer.





 
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