Reinigung

Ältere Dächer brauchen über die Jahre hin immer mal wieder eine Dachreinigung. Doch diese sollte erst nach einer gründlichen Kontrolle des Daches erfolgen, da sonst mehr Schaden angerichtet werden kann.

Dabei werden die Anschlüsse und Verwahrungen auf Defekte kontrolliert, aber auch alle anderen Dachwerkstoffe, wie Dachsteine und Ziegel. Die Verbleiungen werden auf Löcher durch Hagelschlag inspiziert.

Aber auch Kalkablagerungen durch Regenwasser müssen begutachtet werden, da sie sich meist direkt an den Dachpfannen befinden und mit Moos verschlossen sind. Bei der Inspektion des Daches werden auch Risse im Mauerwerk des Kamins oder in den Ziegeln festgestellt.

Bevor es nun an die eigentliche Dachreinigung geht, werden alle entdeckten Schäden beseitigt, um keine größeren Schäden hervorzurufen.

Wie werden Dächer richtig gereinigt?

Bei einer Reinigung durch eine Fachfirma wird immer in Wasserablaufrichtung gereinigt. Das bedeutet, dass am First angefangen und abwärts zur Traufe gearbeitet wird.

Die Arbeiten auf und am Dach sind immer gefährlich. Wer sich dort nicht sicher bewegen kann, benutzt zur Dachreinigung spezielle Dachleitern, die auf die Ziegel aufgelegt werden.

In einem 90 Grad Winkel werden die Ziegel mit einem Hochdruckreiniger von allen Ablagerungen befreit. Doch ist darauf zu achten, dass die Ablagerungen nicht unter die Ziegel gedrückt werden. Moos kann zwar dort nicht weiter wachsen, aber bei einer Neubeschichtung der Dachpfannen in die Farbe rieseln. Der Druck von gängigen Hochdruckreinigern ist völlig ausreichend, um das Dach wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Bei einer Dachreinigung entsteht natürlich auch Schmutz. Dieser sammelt sich meist in der Dachrinne. Gelegentlich können aber auch größere Verschmutzungen auf das Grundstück gelangen. Eine gute Fachfirma deckt die Umgebung mit Planen ab, um Verschmutzungen zu vermeiden.





 
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