Brandschutz

Ein sehr umfangreiches Gebiet (im ganz Allgemeinen) ist der Brandschutz, der im Bauordnungsrecht geregelt wird. Dort ist festgelegt, welche Baustoffe verwendet werden dürfen, um den erforderlichen Brandschutz zu gewährleisten.

Bei Neubauten wird die Einhaltung der Anforderungen strengstens überwacht. Der Hintergrund der Brandschutz-Vorschriften soll dabei helfen, dass Brände erst gar nicht entstehen oder sich nur auf bestimmte Bereiche begrenzen. Dazu gehört auch, dass Flucht- und Rettungswege nicht durch das Feuer blockiert werden, um Löscharbeiten zu ermöglichen.

Die Einstufung von Baumaterialien und Bauteilen wird ausführlich in der DIN 4102 geregelt. Jedem Bauunternehmer und Handwerker sollten diese Brandschutz-Vorschriften geläufig sein, um dementsprechende Materialien zu verarbeiten.

Brandschutz – Was ist bei Dacharbeiten zu beachten?

Bei einer Dachsanierung steht Brandschutz natürlich auch im Vordergrund. Bei einem Neubau dürfen nur Baumaterialien eingebracht werden, die der DIN 4102 entsprechen.

Aber auch bei einer Sanierung sollte unter Berücksichtigung des Brandschutzes gearbeitet werden. Dies beginnt mit dem Dachstuhl, über die Dachziegel bis hin zu den verbauten Dämmmaterialien. Alles muss schwer entflammbar sein.

Bei alten Dächern ist dies oft problematisch, da theoretisch ein komplett neues Dach aufgesetzt werden müsste. Dank der heutigen Technik und der Weiterentwicklung der Materialien ist man heute in der Lage, auch alte Dachstühle brandschutztechnisch nachzurüsten.

Alleine beim Ausbau eines Daches sollte auf nicht brennbare Materialen und Konstruktionen, die dem Feuer widerstehen können, zurückgegriffen werden. Dadurch wird die Ausbreitung eines Feuers eingedämmt und schützt erst einmal die Bewohner des Hauses.

So lästig manche Vorschriften erscheinen mögen, so sinnig sind sie, wenn es quasi 'hart auf hart' kommt.





 
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